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der Fall ist, die zwei bis drei Jahre gebrauchen, ,um schwere Felle fertig zu gerben. — Es ist na-türlich , daß das Verfahren von Zschokke nicht allein ^schneller gerbt, sondern auch besser, da alles Ger-ben doch weiter nichts ist als eine Verbindung desGerbestoffs nut der gallertartigen Substanz derHaut, wodurch diese ganz ihre Natur verändert,und unauflöslich im Wasser wird. Diese Verbin-dung geht durch Hülfe der Wärme schneller undvollkommener vor sich, als wenn die Haut unddie Lohe blos mit kaltem Wasser übergössen wer-den. Gewöhnlich wird warm gegerbtes Leder nichtfür so dauerhaft gehalten als kalt gegerbtes. Wenndieses ist, so rührt es daher, daß die Haut in derersten Periode des Gerbens zu stark gegerbt wird,so daß sich die Poren an der Oberfläche zu frühschließen, der Gerbestcff kann dann nicht mehr bisin die Mitte dringen, und die innern Fasern blei-ben dann ungegerbt, oder nach dem Kunstausdruckungar, und behalten ein zelliges Ansehen. DieKunst des Gerbens besteht darin, daß die Hautstark geschwellt wird, und dann von innen nachaußen gegerbt, wodurch sie am meisten an Gewicht