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Zweiter Band.
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ihren Bund noch fester. Dieses war am Ende desJahrs i 3 r 5 .

DaS Kriegsglück der drei Kantone reizte dirbenachbarte Städte zum Beitritt in den Bund.Zug, Lucern, Zürch waren die ersten. Ihnenfolgte Ber» und Freiburg. Der Östreichische Her-zog Albrecht sah die Ausbreitung dieses Bundesmit Widerwillen. Er berannte Zürch, konnte esaber nicht nehmen. Sein Tod gab den Eidgenossenauf einige Zeit Friede, bis Herzog Leopold dieGrafschaft Tyrol erhielt. Da vereinigten sich 167geistliche und weltliche Fürsten, und zogen mit ihmin die Ebene von Sempach . Leopold focht an derSpitze von ssooo Östreichischen Rittern. Der Lan-zenwald dieser Ritter war nicht zu durchdringen,bis Arnold von Winkelried sich dem Vater-land opferte. „Ich will euch eine Gasse machen,„Erdgenossen, sorgt für mein Weib und meine„Kinder!" rief er, und stürzte sich in die Speere,umklammerte sie und fiel zu Boden. Über ihnweg drangen die Eidgenossen in die durchbrocheneReihe, und erschlugen mit ihren Streitarten dieschwer geharnischten Ritter. Nur wenige retteten

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