Band 
Zweiter Band.
Seite
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sticht die Gegenwart gegen das Leben und das Ge-wühl des Sommers ab. — Es ist jetzt so rechtheimlich und wohnlich in Zürch ; die Herbstsonnescheint des Mittags so warm auf der breiten Brückeder Llmmat — Das Laub ist schon zum Theil ge-fallen , und rauscht unter den Füßen bei den heim-lichen Spaziergänqen am See. Ei» leichter weisserHerbstnebel ist des Mittags wie ein Flor in derLuft, — aber des Morgens und des Abends ver-schwindet er bei den Nordwinden, die Luft wirdvöllig durchsichtig, und man hat die schönste Aus-sicht über den See auf die fernen Schneebcrge, aufden Glärnisch, den Tödi , den Myten und auf soviele andere.

Des Nachmittags gehe ich mit H. über die Hü-gel am See; des Abends bleiben wir zum Theebeisammen, und erfreuen uns mit wissenschaftlichenGesprächen über Krusensterns Reise um die Welt.Die jetzige Ausbildung der Schifffahrtskunde durchdie Seeuhren und die Mondtheorie,, ist eine derschönsten Früchte der neuern Astronomie. Auf dergroßen Wasscrwüste des Weltmeeres leitet der Pi-lote sein Schiff in dunkler Nacht nach dem Laufe