Band 
Zweiter Band.
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fühlt, daß sein Leben von den Kenntnissen undder Geschicklichkeit des Kapirains, der das Schiffführd, größtentheils abhangr. - Auch waren selbstdie Rußischen Matrosen nicht unempfindlich gegendie gute Behandlung und gegen die Sorgfalt, dieder Kapitain auf ihre Gesundheit verwandte, undwas sie nicht aus Furcht thaten, thaten sie aus Liebe.Er ließ täglich ihre Matratzen lüften, den Schiff-raum ausräuchern, und theilte Thee mit Zucker aus,um den Ausbruch des ScorbutS zu verhüten. Durchdiese Sorgfalt verhinderte er es, daß auf der lan-gen beschwerlichen Seereise diese fürchterliche Krank-heit gar nicht ausbrach. Von dieser Pest der See»fahrenden haben wir auf dem festen Lande keineVorstellung — wenn jemanden das Zahnfleisch einwenig schmerzt, dann sagen wir: Er hat den Scor-kut. Um aber zu beareifen, was dieses fürchterlicheWort auf der See heißt, muß man Ansons Reisenum die Welt lesen.

Es ist interessant, eine alte Reise mn die Welt,und eine neue zu gleicher Zeit zu lesen — mansieht dann wie die Schifffahrtskunde seit der Zeitsich vervollkommnet hat, und mit wie vielem Elend«