Band 
Zweiter Band.
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Nur muß man die Seereisen selber lesen, undnicht die Auszüge, die die Journalisten zu ihremund der Leser Nutzen daraus machen. Diese kürzennach ihrer Meinung das Unzweckmäßige ab, dran-gen zusammen, und wollen nach ihrer Meinung

nur das Wichtigste ausheben-dieses mag alles

recht gut seyn, aber den Eindruck, den die wirklicheSeereise aufs Gemüth macht, ist doch ganz anders.Wenn man diese liest, so kommt man an Bord undin die Kajütte — liest man jene Auszüge, so siehtman die Schiffe nur von weitem segeln.

Für die Journalisten ist indeß so eine Reise einwahrer Schatz. Von Krusenstern und Humboldkönnen sie immer noch ein Paar Jahre leben.

In Krusenstcrns Reisen ist mir nichts mehr auf-gefallen als die Freimüthigkeit , mit der alle Bege-benheiten erzählt werden. Selbst die Schwierig-keiten, die sein Plan in Petersburg fand, und denEinssuß, den die Veränderungen im Ministerio hat-ten. Man erwartet so etwas von einem despoti-schen Staate nicht, so wie man gewohnt ist sichRußland im Ausland zu denken, indem kein Menschohne besondere Erlaubmß herein oder heraus darf.