5o7
zusammensetzen, wo das Erhabene die Strahlenauf die Achse zu brach, und das Hohle von derAchse weg. Machte man dieses auS Flintglas undzugleich um mal weniger hohl als jenes erhaben,so hob es die Zerstreuung der Farben ganz auf,die Brechung aber nur zum Theil, und eS bliebalso Brechung übrig ohne Zerstreuung. — Bei die-ser Farbenlosigkeit rst es aber «ine nothwendigeBedingung, dost eine zweite Brechung nach entgegen-gesetzter Richtung statt findet, welche die erste Zer-streuung durch eine zweite entgegengesetzte, wiederaufhebt — es muß eine Hohllinse da seyn — undwo ist die in unserm Auge? — Die Theleolvgenfreuten sich sehr, das; ihnen Euler eine neue Ge-legenheit gab, die Weisheit Gottes zu rühmen,der die Achromaten noch vor Dollond erfunden. —Allein wie das so zugehen pflegt. Lichtenbergmacht irgendwo die Bemerkung: daß die, welche! inihren Schriften am meisten von der Weisheit Got-tes in seinen Werken sprächen, in den ihrigen vonder ihrigen am wenigsten zeigten. — So viel ichweiß, ist in Deutschland Kramp — ein berühm-ter Annalyst und großer Verehrer von Euler —-der erste gewesen, der die Physiker auf diesen Irr-thum von Euler aufmerksam machte. Goethe scheintihn nicht gefunden zu haben. *)
In England machte Masklyne in den rrsn»cr.