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[Band 3.]
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1002 Anfangs⸗Gruͤnde

3. Machet von Steine ein erhabenes Modell,worauf ſich euer Hohl⸗Spiegel ſchickt, und.nachdem ihr den Teig auf dem Tiſche miteiner hoͤltzernen Welle in der Dicke desverlangten Spiegels ausgezogen, und mitZiegel⸗Mehle beſtreuet habt, daß er nicht

ankleben kan, ſo uͤberkleidet es damit.

4. Nachdem der erſtelleberzug bey einem ge-

linden Kohl⸗Feuer oder in der Sonne aus-getrocknet iſt, ſo uͤberſchmieret ihn mit Fette,und machet einen neuen Ueberzug daruber.

5. Wenn der andere Ueberzug ausgetrocknetiſt/ ſo nehmet beyde ab, und werfet den er-ſtern, welcher euren Spiegel vorſtellet, weg.6. Kehret den Stein rein ab, und fegetden leimernen Deckel ſauber aus.Ruͤhret klein geriebene Kreide in friſcherMilch ein, und uͤbertraget damit denStein. Decket den Deckel darauf, ver-bindet die Forme mit eiſernem Dratheund verſchmieret ſo wohl die Fugen, alsden Drath mit eurem Teige. In demDeckel laſſet nicht allein ein Loch, durchwelches ihr das geſchmoltzene Metall hin-ein gieſſen koͤnnet; ſondern auch ein Luft-Loch, durch welches die Luft aus derForme fahren kan, damit der Spiegelnicht Blaſen bekommt. öSo iſt geſchehen, was man verlangte.b Die 7. Aufgabe.37. Einen Spiegel aus Metall zu 4