Fig. d.
mit denſelben brennen.
100 Anfangs ⸗Grůnde
8 Der 7. Zusatz.]51. Wenn ein Licht in den Brenn⸗Punck
F geſetzt wird, ſo ſind die reflectirten Strah-len alle der Axe und auch unter einanderſelbſt parallel Denn der einfallende Strahliſt alsdenn By, und daher der reflectirteBD iDer 8. Zuſatz. 0
52. Wenn ihr demnach die parallel refle-
etirten Strahlen mit einem andern Brenn-Spiegel auffanget; ſo koͤnnet ihr gleichfallsDie 2. Anmerckung.53. Sahn in ſeinem Oculoartificiali fund. 3 Syn-tagma 5. c. 6. art. 12. f. 553. beſchreibt dergleichen Ex-
periment, welches in Wien angeſtellet worden iſt. Indem Brenn-Puncte eines Brenn⸗Spiegels, welcher
im Diameter 6 Schuhe hatte, wurden gluͤende Koh-len geſetzt, und mit einem Blaſe⸗Balge aufgeblaſen.Dem großen Spiegel gleich uͤber ſtund in der Weite
von 20 bis 24 Schuhen ein kleiner Hohl⸗Spiegel,
ohngefehr von 3 Schuhen im Diameter In ſeinemBreun⸗Puncte legte man Zunder oder einen Zuͤnd-Schwamm, welcher von dem zum andern mal re-flectirten Strahlen der Kohlen angezuͤndet wurde.
74. Wenn die Strahlen parallel ſind,ſo bleibt das Licht immer gleich ſtarck(9.22Opt.). Darum koͤnnet ihr einen weit entle-
genen Ort(J. E. die Stunden⸗Scheibe mit
dem Zeiger an einem Thurme aus eurem Fen-ſter) hell erleuchten, wenn ihr ein Licht oder5 5 eeine