der Diopttick. 1015
Schatten bis in MI, in dem Glaſe aber
nur bis in KN fallen.
4. Danun( der einfalende Strahl, undck der gebrochene Strahl iſt; ſo iſt HCL.der Inclinations-Winckel, HCk der ge-brochene Winckel, und KCL der Refra-ctions⸗Winckel(G./ Optic.). Derowe-gen, weil euch in den Triangeln CH undCHL die Seiten CI, HK und HL gege-ben werden, maßen ihr ſie nach einemſubtilen Maaß⸗Stabe meſſen koͤnnet! ſowerdet ihr die Winckel HCK und HCL(J. 50 Trigon.) finden. Und wenn ihrHck von HCI. abziehet, ſo bleibt derWinckel KL uͤbrig. W. Z. F. W.
Der 1. Zuſatz.
3. Wenn der Strahl CI. aus der Luft indas Glas, und alſo aus einer duͤnnern Ma-terie in eine dichtere kommt, ſo wird er inck gegen den Perpendicul CH gebrochen.
Der 2. Zuſatz.
4. Hingegen, wenn der Strahl CK ausdem Glaſe in die Luft, und alſo aus einerdichtern Materie in eine duͤnnere faͤhret, ſowird er in CL, und demnoch von dem Per-pendicul CA weggebrochen.
Die 1. Anmerckung.
5. Ihr werdet befinden, daß in allen Faͤllen derSinus des Inclinations⸗Winckels HCl zu dem Sinudes gebrochenen Winckels HCK einerley Verhaͤlt-niß hat: welches§nellius zuerſt gefunden, Carteſius
aber zuerſt oͤffentlich gelehret hat Oioptrie. cap. 2. 5.7.Sss 4 p. m.
Tab. I.Fig. 1.n. 2.
Tab. I.Fig. 1.
n. 2.