der Dioptrick. 1025
Faͤllen genauer zu erkennen, denen wird in der Al-gebra ein Genuͤgen geſchehen.
Der 4. Lehrſatz.
28. Die Strahlen des Lichts moͤgenvon einem Puncte einer Sache in einGlas, welches entweder auf einer Seiteplatt, auf der andern aber erhaben, oderauf beyden Seiten erhaben iſt, einfallen,wie ſie wollen; ſo werden ſie alle wiederin einem Puncte mit einander vereiniget,wiewol die Strahlen, welche aus einan-der fahren, etwas weiter hinter demGlaſe, als die Parallel⸗ Strahlen, undzwar mehr oder weniger, nachdem dieSachen mehr oder weniger nahe ſind.
Beweiß.
Die Strahlen, welche in dem Durchgan-ge durch ein ſphaͤriſches Glas gebrochen wor-den ſind, bilden die Sache hinter dem Glaſeab(8.37 Opt.): Derowegen muͤſſen ſie von derWand, auf welcher die Sache abgebildetwird, auf eben eine ſolche Art zuruͤck gewor-fen werden, als ſie von der Sache ſelbſt aus-flieſſen. Dieſes aber kan nicht geſchehen, alswenn die Strahlen, welche aus einem Pun-cte ausflieſſen, wieder in einem Puncte miteinander vereiniget werden. Solchergeſtaltiſt klar, daß die Strahlen des Lichts, welchevon einem Puncte einer Sache auf ein ſphaͤ-riſches Glas einfallen, wieder durch die Re-(Wos Macheſ. Jom. III.) Ttt fra—