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[Band 3.]
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1188 Anfangs Gruͤnde

ſo wird er den Grad der Lange in der Ecli-ptick abſchneiden, und die Breite koͤnnet ihrin dem Quadranten ſehen. Hieraus erhel-let zugleich, wie man aus der gegebenenLaͤnge und Breite die Sterne auf die Him-mels⸗Kugel hat zeichnen koͤnnen.

Die 1. Anmerckung.

151. Durch dieſe Aufgabe ſind die Tabule Lon-gitudinum& Latitudinum, oder ſo genannten Cata-logi Fbarum conſtruiret worden, in welchen einemjeden Sterne ſein Ort in dem Himmel angewieſen wird.leber dieſe Arbeit hat ſich zuerſt Hy parcbus, ohngefehr140 Jaht vor Chriſti Geburt, gemacht, wiewolIymocharis und Aryſtillus, ſchon 1 80 Jahr vorher,viel darzu noͤthige Obſervationen angeſtellet haben.Prolomæus hat 140 Jahr nach Chriſti Geburt dieLange und Breite der Stetne unterſucht, jedoch desHipparchi Gatalogum behalteu. Allategnius ein Sy-rer hat um das Jahr Chriſti 880 des Hipparcbi Ca-talogum auf ſeine Zeiten teduciret. A 1437 hateinen neuen Catalogum aufgeſetzt Vaugh Beiel, desgroßen Tamerlaus Enckel, welchen D. 150 Lideins Lateiniſche uͤberſetzt hat. Der dritte, welcher dieſeArbeit vorgenommen hat, iſt Tycho de Brahe, zu wel-cher geit auch der Landgraf zu Heſſen wilhelm mitſeinen Mathematicis dem 8 und Byrgeüber 30 Jahr mit Obſervirung der Fixſterne zu Caſ-ſel zugebracht hat. J. cho hat ſeinen Catalogum uͤber7779 Sterne auf das Jahr Chriſti 1600 in aſtron.Int. Progymn 160 zuerſt publiciret, und Kepleraus andern Obſervationen des Debonis in ſeinenTabulis Rudolphinis A. 1627 ihn bis auf 1000Sterne erweitert. Der Landgraf von Heſſen hatzwar nur 400 Sterne in Ordnung gebracht: alleinHevelius haͤlt ihn in ſeinen Obſervationen viel beſſer,

als den Lyebonem, weil dieſer Studenten zu Mitge-huͤlfen