1242 Anfangs ⸗Gruͤnde
Der 4. Zuſatz.
246 Derowegen mutz der Mond dasLicht der Sonne nicht durchfallen laſſen, undalſo ein dichter und ſchattichter Coͤrper ſeyn.
Die 2. Erklarung.
247. Die Sonnen-Finſterniß iſt eineBedeckung der Sonne von dem Monde,welcher uns auf dem Erdboden entwedergantz, oder nur zum Theil des Sonnen-Lichts beraubet, zu einer Feit, wenn dieSonne uͤber dem Sori onte iſt.
Der 1. Zuſatz.
248. Wenn alſo der Mond des Nachts,wenn die Sonne unter unſerm Horizonte iſt,vor ſie tritt: ſo haben zwar wir keine Son-nen⸗Finſterniß, aber doch diejenigen, uͤberderen Horizonte alsdenn die Sonne ſtehet.
Aumerckung.
249. Alsdenn ſagen wir, ſie ſey unſichtbahr, undnennen ſie, in Anſehung unſerer, eine unſichtbahreSonnen⸗Finſterniß zhingegen heißt ſie ſichtbahr,wenn uns die Sonne uͤber dem Horizonte iſt, un-erachtet ſie wegen der Wolcken, welche den Him-mel überzogen haben, nicht kan geſehen werden.
Der 2. Zuſatz.
250. Die Sonne veriohr an dem Tage,da unſer HErr Chriſtus ſtarb, ihren Scheinin dem Voll- Monde, als nemlich derMond 180 von der Sonne weg war.Darum iſt dieſes keine gewohnliche Son-nen⸗Finſterniß geweſen. 2
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