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[Band 3.]
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1250 Anfangs ⸗ Grunde

vielen Jeſuiten zu Bononien, ingleichenviele durch gantz Holland wahrnahmen;ſo wurde der Mond doch zu Venedig undzu Wien geſehen, und zwar ſahe er in demerſtern Orte gantz roth aus.(Vid. Riecio-lus Almag Nov. lib. 4 c. 6. Schol. 4. f. 203.)In der Mond ⸗Sinſterniß, welche ſich den23. Decembr. 1703 ereignete, ſahe derMond in der gaͤntzlichen Verfinſterungzu Arles dunckelroth und braun, zu Avi-guon hingegen helleroth aus, ja ſo helle,als wenn er durchſichtig waͤre, und dieSonne von der andern Seite durchſchien.Ju Marſeille ſahe er gegen Nord Weſtroͤthlich, und gegen Suͤd⸗Oſt gantz dun-ckel aus, und verſchwand voͤllig bey gantzhellem Simmel.Der 1. Zuſatz.

268. Weil die Farben des Mondes nichtbeſtaͤndig einerley ſind in ſeiner Verfinſte-rung, ja zu einer Zeit an verſchiedenen Or—ten nicht einerley Farben, und in einigengar keine geſehen werden, ſo koͤnnen ſie denMond nicht eigenthuͤmlich ſeyn.

Der 2. Zuſatz.

269. Da nun keine Farben ſeyn koͤnnen,wo kein Licht iſt(F. e& egg. Optic.); ſo mußder Mond auch in demErd⸗Schatten noch ei-niges Licht haben. Und da die Strahlen die-ſes Lichts in der Luft gebrochen werden,durch