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[Band 3.]
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1282
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Tab. III.Fig. 26.

1282 Anfangs Grunde

Die 2. Anmerckung.

347. Der große Unterſcheid zwiſchen den Obſerva-tionen des ychonis und Riccioli kommt daher, daßjener ohne Fern⸗Glaͤſer die Planeten geſehen hat,durch welche ihnen der falſche Glantz benommen wird.Ricciolus hat zwar Fern-Glaͤſer gebraucht, abernoch nichts von dem Micrometro gewuſt, ohnewelches die ſcheinbahre Groͤſſe viel muͤhſamer undungewiſſer gefunden wird, wie ihr aus ſeiner Aſtro-nomia Reformata(lib. 10. c. 1. f. 353, 354) erſehenkoͤnnet. Hagenius hat eine Erfindung gebraucht,welche dem Micrometro gleich kommt, und zu derErfindung deſſelben Anlaß gegeben hat.

Die 3. Anmerckung.

348. Wenn ihr durch ein Fern⸗Glas auch die groͤ-ſten Fixſterne betrachtet, ſo ſehen ſie nur wie ein Punctaus, und kan ihr Diameter durch das Micrometrumnicht gemeſſen werden. Hugenius(Coſmoth. lib. 2.p. m. ig.) ſchaͤtzet ihn nicht viel uͤber 4 Tertien ſelbſt indem Hunds⸗Sterne. Galilæus(in dyſtem Coſm Dia-log. 3. p. m. 345.) ſetzet 5 öunerachtet er auch kein Fern-Glas gebraucht hat. Er hat nemlich einen etwas di-cken Faden ausgeſpannt, und iſt ſo lange zurücke getre-ten, bis ihm der Stern verdeckt worden iſt. Denn ausder gegebenen Dicke des Fadens Ah und den LinienAC und BC, welche bis in das Auge Cgezogen wordeniſt, ſo koͤnnet ihr den Winckel(& S Irigon.) finden.

Die 27. Erfahrung.

349. Der ſcheinbahre Diameter des h,und/ ſiehet groͤſſer aus, wenn ſie von derO weit weg ſind, als wenn ſie ihr nahe ſte-hen, ſo gar, daß der Diameter des Machtmal ſo groß ausſiehet, wenn er von derSonne 1809 wegſtehet, als wenn er mit ihrin einem Orte des Himmels geſehen wird.

An-