Band 
[Band 3.]
Seite
1436
JPEG-Download
 

1436 Anfangs ⸗Gruͤnde

Aufloͤſung.

1. Nehmet zween hohe Berge Eund G an,welche etliche Meilen von einander liegen,und meſſet ihre Weite LN(F. 1).

„Steiget auf beyde Hoͤhen und meſſet dieWinckel FEG und FGE(L. 4 Geom.) 3ſo wiſſet ihr den dritten E(§. 70 Geom.),deſſen Maaß der Bogen LM üiſt(J. 7Geom.).

3. Da euch nun der Bogen LM ſo wohl inGraden und Minuten, als auch in Mei-len oder Schuhen bekant iſt, ſo koͤnnetihr durch die Regel Detri finden, wieviel Meilen oder Schuhe die groͤſte Peri-pherie der Erd⸗Kugel, folglich auch(F. 1% Geom.) der Diameter der Erdehat.

3 E. Es ſey LEM 5 Teutſche Meilen;

E 89 56/689 45, ſo iſt F 20“/; folglichſind 360 oder 2 600 M. 5400, und LF860 Teutſche Meilen.

Aumerckung. a

16. Man nimt insgemein an, daß der halbeDiameter der Erde 860 Teutſche Meilen und einGrad in der groͤſten Peripherie der Erde 15 TeutſcheMeilen haͤlt. Die Koͤniglichen Mathe matici zu Pa-rie haben unter der Direction des Picard, wiewolauf eine andere Art, welche ich in meinen Elem.Geogr. F. 42 erklaͤret habe, die Groͤſſe des Erd-Diameters geſucht und dieſelbe 6538594 Frantzoͤ-ſiſche Sechsfuͤſſige Ruthen gefunden. Vid. Traitedu nivellement par Mr. Picard in Append. p. K

13