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[Band 3.]
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174 Anfangs ⸗GruͤndeFinſterniſſen und andern merckwuͤrdigen

Himmels ⸗ Begebenheiten.So iſt geſchehen, was man verlangte.

Die 1. Anmerckung.

129. Wenn keine Ephemerides vorhanden, in wel-chen auf alle Tage des gegebenen Jahrs die Laͤnge undBreite der Planeten ſchon ausgerechnet ſind; ſo mußder Ort der Sonne und des Mondes nebſt andernHimmels⸗Begebenheiten mit großer Muͤhe erſt ausdenen aſtronomiſchen Tafeln aus gerechnet werden.

Die 2. Anmerckung.

130 Der Anbruch des Tages, Auf- und Unter-gang der Sonne, die Tages- und Nacht Laͤngewird aus einem Calender in den andern geſchrieben,weil ein ſchlechter Unterſcheid hierinnen in verſchie-denen Jahren zuſpuͤren iſt.

Die 3. Anmerckung.

131. Man pflegt auch das Wetter und andernaſtrologiſchen Aberglauben in die Calender zuſetzen:allein, vermoͤge des Reichs⸗Schluſſes, ſoll dieſes ausdem verbeſſerten Calender wegbleiben. Und waͤre beſ-ſer gethan, wenn die Ealender⸗Schreiber das Wetterdes vorhergehenden Jahrs mit den Baroſcopiſchenund Thermoſcopiſchen Obſervationen in ihre Calen-der braͤchten, wie zum Theil Kepler in ſeinen Ephe-meridibus gethan hat. Wollet ihr aber, dem gemeinenManne zugefallen, Wetter hinein ſetzen; ſo ſchreibt eshin, wie es euch einkommt, nur daß es der Zeit ge-maͤß iſt. Es muß eben ſo gut eintreffen, als wenn ihres nach den aſtrologiſchen Regeln geſucht haͤttet.

Die 4. Anmerckung.

132. Mit was vor Diſcurſen ihr dem Kaͤufereuren Calender angenehm machen wollet, ſtehet ineurem Belteben.

Die 5. Anmerckung.

133. Weil des immerwaͤhrenden Calenders vor-hin gedacht worden iſt, ſo muß ich auch dieſennoch zum Beſchluſſe hieher ſetzen. Im-