der Algebra. 1559
Beweiß.
Weil ihr jeden Buchſtaben als Eins anſe-hen koͤnnet(§. 9, 15); ſo koͤnnet ihr auch, wiein Zahlen, die Subtraction verrichten. Al-lein, wenn ihr die groͤſſere von der kleinernabziehet, und ſie haben das Zeichen, als adevon 15e, ſo nehmet ihr ze weg, ihr muͤſſetaber wieder von oben die 15e addiren, unddannenhero fehlen nur noch ſo viel e, als derUnterſcheid zwiſchen 20 und 15 iſt, nemlich 5.Hingegen wenn das Zeichen— iſt, als wennihr— 9d von— 5d abziehen ſollet; ſo muͤſſetihr— 9d addiren, weil ihr es zu viel abgezo-gen habt. Denn, ihr ſoltet 2de— 9d weg-nehmen: ihr habt aber 20e gantz weggenom-men. Da nun oben 74 fehlen, ſo heben ſichvon den 94, welche ihr dazu addiret, 7 auf,und bleiben nur noch 2a uͤbrig. Darum duͤr-fet ihr in dieſen Faͤllen nur allezeit die kleinerevon der groͤſſern abziehen, und zu dem uͤbri-gen das widrige Zeichen ſetzen, nemlich—,wenn ihr& habt, und&, wenn— iſt. End-lich, wenn die Zeichen verſchieden ſind, undihr ſollet z. E.— 9e von& ge abziehen; ſowiſſet ihr aus dem vorhergehenden, daß dieunteren ge addirt werden muͤſſen, weil ihr zuviel in dem vorhergehenden abgezogen habt.Und demnach bekommet ihr& 176. Hinge-gen, wenn ihr z. E. f von— f ſubtrahirenſollet; ſo fehlet euch ſchon ein k. Wenn ihrnun die 7f auch wegnehmen ſollet, ſo fehlen
Fff ff4 euch