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[Band 3.]
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von den arithmetiſchen Schriften. 11

§. 21. Die Logiſticam deeimalem oder Rechnungmit zehen⸗theiligen Bruchen, welche Regtomontanuszuerſt in die Tabulassinuum eingefuͤhret, nach dieſemStevinus in die Geometrie gebracht, und ſowohl denMathematicis, als Kaufleuten vorgeſchlagen, hateben dieſer Srevinus in einem kleinen Buͤchlein zuerſtabgehandelt, welches mit unter ſeinen Wercken zu-finden. Ausfuͤhrlicher hat davon in deutſcher Spra-che ein Medicus zu Franckfurt am Mayn JohannesHartmannus Bau jerus geſchrieben, und ſein Buch da-ſelbſt A. 1619 int.(1 Alph. 6 Bogen) heraus gege-ben. Am gruͤndlichſten aber iſt Anewand compleatTreatiſe of the Doctrine of fractions vulgar and de-eimal, welchen Samuel cn zu London 1714 in 8v.(8: Bog.) heraus gegeben, darinnen er viele nuͤtzlicheRegeln aus ſeiner eigenen Erfindung hinzugeſetzt.

§. 22. Von der Rechnung mit den Logarithmishat ein beſonderes Werck, unter dem Titul: Arith-metiea Logarithmica, ein Engellaͤnder, Henricus grig-gius geſchrieben, wovon unter denen zur Trigonome-trie noͤthigen Schriften ein mehreres geredet wird.

§. 23. Johannes Neperus, ein SchottlaͤndiſcherBaron, hat gewiſſe Staͤblein erfunden, wodurchman die Multiplication und Diviſion, auch die Aus-ziehung der Wurtzeln, ſonderlich in großen Zahlen,erleichtern kan, und ſie in ſeiner Rhabdologia Edin-burgi 1617 in 12.(6 Bogen) beſchrieben Icherklaͤre ihre Beſchaffenheit und ihren Gebrauch inmeinen Elementis Arithmeticae F. 113, 115, 119.

§. 24. Nach Nepers Exempel hat Samuel Rey-her, Profeſſor Mathematum in Kiel, A. 1688. inKiel Bacillos ſexagenales in t. herausgegeben, wo-

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