von den geometriſchen Schriften. 17
Jirckel meiſtens genommen(Ulm 1697. in 4t. 18Bogen Tab. XII.), welcher den Liebhabern dieſesInſtruments zurecommendiren, weil der Gold-manniſche Tractat nicht ſo leicht zuhaben iſt. Ga-bileus, welcher die Erfindung dieſes Inſtrumentsſich ohne Grund zugeeignet, hat es in ItaliaͤniſcherSprache beſchrieben. Der Titul dieſes Buchs iſt:LeOperationi del Compaſſo Geometrico& militare.Man hat auch vor deſſen Gebrauch einen Frantzö-ſiſchen Traetat des Oꝛanam, ſo zu Paris A. 1688in 8v. gedruckt worden. Hingegen das neueſte,und welches verſchiedenes beſonders in ſich enthaͤlt,iſt dasjenige, welches Samuel Cune in EngliſcherSprache geſchrieben, und nach ſeinem Tode Ed—mund Stone unter dem Titul: A new Treatiſeof the Conſtruction and Uſe of the Sector zu Lon-den A. 1729. in 8v.(15 Bog. Tabb. à und vieleHoltzſchnitte) heraus gegeben.
g. 36. In der Geomettia pradtiea hat es bishernoch an Erklaͤrung des richtigen Gebrauchs derInſtrumente und der noͤthigen Handgriffe und Vor-theile gefehlet. Dem erſten Mangel hat Scurgede Meiſiner in ſeiner NMeuverbeſſerten CeometriaPractica abzuhelfen geſucht, welche nebſt noch ei-nem beygefuͤgten kurtzen Auszuge von einemneuem Fortifications Syſtemate zu Franckfurt amMaͤyn A. 1733. in 4t.(13 Bog. 7 Tabb.) herauskommen; den Mangel des andern aber J WöSoll-mann, Ing. und Artill. Capitain, in ſeiner voll-ſtaͤndigen Anleitung zur Geodeſie, oder practi-ſchen Geometrie, welche mit meiner Vorrede A.1743. in fol. allhier in Halle(26 Bog. 20 Tabb.)
(Wo Mart hefe) B her-