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[Band 3.]
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von den algebraiſchen Schriften. 57

78. Der Herr von Leibnitz hatte anfangs diedifferential⸗ und integral⸗ Rechnung bloß beyendlichen Groͤſſen gebraucht; bis er durch HagenHorologium oſeiflatorĩum und Gregorii a S. Vincen.viocWerck de quadratura circuli dieſelbe bey unend-lich kleinen Groͤſſen anbrachte Bro Juylor hat daserſte gleichfalls 40 Jahr hernach gethan in ſeiner Me.chodolnerementorum dire tła& indirecta welche zuLonden 1715 in 4t.(15: Bog.) heraus gekommeniſt; Herr Bernoulli hat ſich uͤber ſeine Dunckelheitmit Recht oͤffentlich beſchwehret. Bernhard Hunte.nelle, Secretarius von der Academie der Wiſſen-ſchaften zu Paris, hat daſelbſt A. 1727. in t.(j A.2 Bog.) Elemens de la Geometrie des infinis her-aus gegeben, in welchen er die heute zu Tage uͤbli-che algebraiſche Rechnungen aus dem Begriffe desunendlichen herzuleiten ſucht.

8.79. Es hat zwar Bernbardus Meuwentiit in ſei-nen Conſiderationibus eircaAnalyſeos ad quantita-tes infüte paruas applicatæ principia& caleuli diffe-rentialis uſum in reſolvendis problematibus Geo-metrieis(Amſtel. 1694. in gv. 3 B.) und in ſeinenConſiderationibus ſecundis circa calculi differen-tialis principia( Amſt. 1696 in gv. 3 B) wieder diedifferentiaf Mechnug einige Einwuͤrfe gemacht,

und daher eine andere Methode in ſeiner Analyſi in.finitorum(Amſtel. 1695. in 8v. 20 B. Tabb. XXI.)angewieſen, dadurch eben dieſes verrichtet werdenſoll, was man durch die differential⸗ und integral-Rechnung gethan hat: allein es haben nicht nurder Herr von Leibnitz und der Herr Bernoulli in denLeipziger Aclis An. 1695. P.8

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