von den algebraiſchen Schriften. 39
278. Dannenhero iſt dieſes Werck nur von denenzugebrauchen, welche, nachdem ſie die Algebra ver-ſtehen, erkennen wollen, was nach und nach in der-ſelben gethan worden, und wie oͤfters man durchverſchiedene Wege ein Ziel erreichet habe. Der-gleichen Betrachtungen aber ſind denen ſehr dien-lich, welche die Kraͤfte des menſchlichen Verſtan-des erkennen zulernen, bemuͤhet ſind.
g. 8 1. Charles Reyneau hat in ſeiner Analyſe de-montreè(A Paris 1708 in Reg. 41. 5 Alph. 7 Bog.5 Tabb.) alle Methoden weitlaͤuftig erklaͤrt, wel-che bisher ſowohl in der gemeinen Algebra, als derdifferential⸗ und integral-Rechnung des Herrnvon Leibnitz erfunden worden ſind. Allein, weilermit Exempeln ſehr ſparſam iſt; ſo muß kein Anfaͤn-ger ſich uber dieſes Buch machen. Hingegen, wenneiner meine Anfangs⸗Gruͤnde recht inne hat, ſokan er ſonder große Muͤhe und nicht ohne Nutzendieſes Werck durchgehen.
1 8a. Die gantze Matheſin puram mit der neuenund alten Algebra findet man in N. Jenes SynoßliPalmariorum Mathe ſeos, or Neav Introduction to the Ma-thematicbs containig tbe principles of Arithmetic andCeometry demonſtrated c.(Londen 1706 in gv. 20Bog.). In den erſten zur Arithmetie mit Ziffernund Buchſtaben gehoͤrigen Sachen iſt der Autor ſodeutlich, daß er es nicht deutlicher haͤtte machenkoͤnnen. Allein da er in folgenden alles durch bloßeZeichen vorgeſtellet hat, ſo wird er, ſonderlich inder Geomettje, fuͤr Anfaͤnger unterweilen allzukurtz. Wer aher nur mercket, daß in dergleichenBuͤchern jede Zeile mit Nachdencken und in richti-
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