Band 
[Band 3.]
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von den algebraiſchen Schriften. 63

de aus einem an ihn abgelaſſen Schreiben angefuͤh-ret wuͤrden, warum man ihm die Erfindung nichtſtreitig machen koͤnte; welche kleine Schrift von ei-nem halben Bogen auch in die teutſchen Acta Erudi-torum eingeruͤckt worden. Davon nahm eil Ge-legenheit, ſehr anzuͤglich von dem Herrn von Leib-nitz und dem Herrn Hernoulli zuſchreiben, theils indem Journals literaire, welches man in dem Haagdrucken laͤſſet. Weil Keil ſehr grob iſt, und Ver-ſtaͤndige vor ſich den Ungrund ſeiner Beſchuldigungſehen, hat der Herr von Leibnitz niemals ihm zu-antworten ſich entſchlieſſen wollen. Doch hat erbey Gelegenheit in einigen Briefen dem Herrn vonNeweon ſeine Meynung geſagt, welcher ſich auchdargegen verantwortet hat.

§.86. Die Briefe des Herrn von Leibnitz undHerrn Neuron, welche 1716. und 16. geſchriebenworden, ſind bey Joſeph Raphſons Hiſtoria Nu-xionum(Lond. 1715 in 4t. 16 Bog.) i angedrucktworden. In dieſer Hiſtorie aber findet man weiternichts, als Neurone ſchon ſo oft gedruckte Sachen,welche die unendlichen Reihen und die Quadratu-ren der krummen Linien betreffen, und was der Herrvon Leibnitz von ſeiner Analyſi in den Actis Erudi-torum 1684 heraus gegeben hat, nebſt einigen ſchonoͤfters wiederholten, zum Theil einfaͤltigen anzuͤg-lichkeiten wieder den Herrn von Leibnitz.

5.97. Zum Beſchluß des gegenwaͤrtigen Capi-tels muß ich auch noch die analytiſchen Schriftender Alten anfuͤhren. Es erzehlet dieſelben Paypus inder Vorrede uͤber das ſiebende Buch ſeiner cvllectio·nis Mathematicæ, und ſind folgende: 1) Datorum Eu-clidis