von den trigonometriſchen Schriften. 65
§. 89. Johann Reg iomontanis(eigentlich Muͤllergenannt) hat fuͤnf Buͤcher von den Triangeln 4.1464 geſchrieben, welche nach ſeinem Tode Schone.ru. A. 1053 in fol.(a2 Alph. 12 Bog.) drucken laſſen.Er hat auch einen neuen Canonem Sinuum ausge-rechnet, und darinnen die zehen theiligen Bruͤchemit großem Vortheile eingefuͤhret, durch beyde Ar-beit hat er ein großes zu dieſer Wiſſenſchaft beyge-tragen.
g. 90. Gregorius foachinms Rhericus hat die Sinusvon zehen zu zehen Secunden mit großer Muͤhe inſolchen Theilen ausgerechnet, von welchen der Ra-dius og οο οσ οοο ο ο) h̊aꝗt, welche mit eini-gen Zuſaͤtzen nach ſeinem Tode Bartholomaæus Pitiſcuszu Franckfurt am Maͤyn 1673 in fol.(3 Alph. 2xBog.) heraus gegeben hat. Dieſes Buch dienet da-zu, daß man die gemeinen Tabulas Sinuum& Tan-gentium daraus corrigiren kan, damit nicht durchdie zum oͤftern wiederhohlete Auflagen Fehler ein-ſchleichen. Es hat nemlichdhetiaus, welcher Mathe.matum Profesſor zu Wittenberg geweſen iſt, aberdie Profeſſion verlaſſen, und bey dem Cher nico ge-lebt hat, vie! Muͤhe angewendet, die Trigonome-trie vollkommener zumachen, wie aus dem OperePalatino de Triangulis erhellet, welches er angefan-gen, Valentins Otto aber, des Churfuͤrſten von derPfaltz Friderici Il Mathematicus, zu Ende gebrachthat. Es iſt dieſes Werck A. 1616 in fol.(21 Alph.17 Bog.) heraus gekommen, und befinden ſich dar-innen 1) Rhetici libri tres de fabrica Canonis doctri-næ triapgulorum: 2) Hiuadem liber quartus de trian-Zulis globi: 3) Ochenis libri quinque de triangulis
(off Matbeſ.) U lobi