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[Band 3.]
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67
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von den trigonometriſchen Schriften. 67

6.94. Die Trigonometrie hat eine große Vollkom-menheit erreichet, als Jobannes Neperis ein Schott-laͤndiſcher Baron, die Logarithmos zuerſt oͤffentlichdarein eingefuͤhret hat. Sein Buch, welches hiehergehoͤret, iſt unter dem Titul: Mirifici Logarithmo-rumCanonis deſeriptio eius que uſus in utraque Tri-gonometria& omni Logiſtica mathematica expli-catio, zu Edenburg 16 74 in gt.(21 Bog.) herausgekommen und nach ſeinem Tode von ſeinem Soh-ne A. 1619 vermehrter aufgelegt worden. Indemſelben hat er auch eine allgemeine Regel fuͤr dieſphaͤriſchen Triangel gegeben, welche in etwas vonmeiner unterſchieden iſt, welche ich in meinen Latei-niſchen und Teutſchen Anfangs Gruͤnden der Tri-gonometrie erklaͤret habe. Es ſind aber ſeine Loga-rithmi von denen, die wir ietzund haben, unterſchie-den, weil er den Logarithmum Sinus totius o ſetzet,den wir ietzt fuͤr den Logarithmum von 1 annehmen.

8.95. DenCanonem Neperi, welcher nur auf Mi-nuten ging, hat von zehen zu zehen Secunden er-weitert Benjamin Urſinus und ihn ſeiner Trigonome-trie angehaͤnget, welche zu Coͤln A. 1625 in 4t. her ·aus gekommen,(die Trigonometrie beſtehet aus rAlph. 12 Bog. Der Canon aus 2 Alph. 11 Bog.).In der ſphaͤriſchen Trigonometrie, gehet er nachder allgemeinen Neperiſchen Regel.

5. 96. Die Neperiſchen Logarithmos, welcheJuſtus Byrgius laͤngſt vorher gehabt, aber nur zu ſei—nem Gebrauche behalten hat, hat Kepler in einenTabulis Rudolphinis in die Aſtronomie eingefuͤh-ret. Daher hat ſie ſein Eydam Jarob Partſch zubequemerem Gebrauche 2 der Aſtronomie erlaͤutert

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