Band 
[Band 3.]
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von den architeetoniſchen Schriften. 77

8.119. Es dienen auch zur Erlaͤuterung derfuͤnf Ordnungen des Aurgins Heggodees Edificesantiques de Rome(A Paris 1697 in fol. 3 Alph.17 Bog. mit ausbuͤndig ſchoͤnen eingeprucktenKupfern): ingleichen Joh. Balthaſer Lauter-bachs Abrege d' Architecture(Amſt. 1699, in8v. 2 Bog. Tabb. XVIII.). Er hat die leichteſteManier, die Ordnungen zuzeichnen, und zwarauf eine neue Art angewieſen.

g. 120. Nicolaus Goldmann, ein Breß-lauer, hat in ſeinem Practatu de Stylometrisoder dem Gebrauche der Bauſtaͤbe(Lugd. Bat.1661 in fol. Lat. et Germ. 9 Bog. Tabb. XI.).Inſtrumente beſchrieben, durch welche man die5 Ordnungen uͤberaus leichte beſchreiben kan,und die Ordnungen ſelbſt in groͤſſere Pertection,geſetzet, als vor ihm nie geſchehen. In ſeinervollſtaͤndigen Anweiſung zu der Civil⸗Bau-Aunſt, welche der Herr Sturm zu Wolffen-buͤttel 1695 in Reg. fol.(2 Alphabet 4 Bog. 74Tabb.) ediret, wird eben die Lehre von den Ord-nungen vorgetragen, und ihr Gebrauch gezei-get, uͤber dieſes auch alles uͤbrige mit Fleiß zu-ſammen getragen, was in den Schriften Neru-vii, der beruͤhmten Italiaͤniſchen Baumeiſter unddem Commentaxio Hilalpundi uͤber den Prophe-ten Ezechiel hin und wieder zerſtreuet zufinden iſt.Er hat anfangs die Kunſt⸗Woͤrter erklaͤret,und ihnen einige allgemeine Regeln von der Fe-ſtigkeit, Bequemlichkeit und Zierlichkeit der Ge-baͤude beyfuͤget: keinesweges aber, wie die Ma-thematiei gus dieſen vorhergeſetzten Gruͤnden das

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