von den pyrotechniſchen Schriften. 83
ris oder Hand ⸗ Bůchleins uͤber die Fortificationzufinden iſt Franckfurt und Leipzig 1689 in 16Tom. III. 4 Bog. Tabb. XI. Tom. IV. 10 Bog,Tabb. XXXIV.). N
§. 27. Michael Mieth hat in ſeiner Artille.ria recentiori praxi oder Geſchuͤtz · Beſchrei-bung das Geſchuͤtze nebſt dem Ernſt-Feuern mitdem Pu'ver und ſeinem Gebrauche am ausfuͤhr-lichſten beſchrieben: allein von Luſt⸗Feuer Wer-cken nichts beygebracht(Franckfurt 1684. in fol.3 Alph. 10 Bogg. Tabb. LX.)
Kg. Dergleichen Arbeit iſt faſt La Forge deVoulcain ou Appareil des Maſchines de Guer-re, welche der Chevalier de Saint ꝓulien(Ala Haye1706, in Reg. 8v. 10 Bog.) heraus gegeben hat,nur daß, wie leicht zuerachten, nicht alles ſo weit-laͤuftig, wie dort ausgefuͤhret wird. Der Auctorbemuͤhet ſich, junge Leute, welche einige Erkennt-niß von der Artillerie zuwiſſen verlangen, nicht aberArkillerie-Bediente und Stuͤck⸗Gieſſer zuunter-richten: wozu Miethens Werck dienlich iſt.
9.129. Alles, was nur von Geſchuͤtze, deſſen manſich in dem Kriege bedienet, erfunden worden iſt,hat ſehr genau beſchrieben und vorgezeichet ene Sint Remy in ſeinen Memoires ds Artillerie. Diebeſte Auflage iſt zu Par. o/ in Reg. 4.(4 A. 17 B.Tabb. 196) heraus gekommen, und vermehrter alsdie andern: wiewol Buchner, Braun, Miethund Simienowitz zuſammen weit mehreres alsder Frantzoſe haben. Und Chriſtoph Friederichvon Geißler neue, curieuſe und vollkommeneAutillerie(Dreß den 17 18 in fol. 2 Alph. 5 Tabb.)haͤlt auch viel gutes in ſich. F 2 H. 130.