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[Band 3.]
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von den mechaniſchen Schriften. 99

Dialogi de motu beſtehen aus(1 Alph. 14 Bog.).Er hat aber hauptſaͤchlich die Bewegungen derſchwehren Coͤrper ſowohl in einem leeren Raume,als auf einer ſchiefliegenden Flaͤche ausgemacht undden Widerſtand der feſten Coͤrper, wiewol dasletztere nicht mit ſolchem Fortgange, wie das er-

e zu erwegen angefangen. Seine Lehre hat zum

heil Jorricellianus in ſeinen zwey Buͤchern demotu grauium naturaliter deſcendentium& pro-jettorum erlaͤutert und erweitert, welche unterſeinen Operibus Geometrieis anzutreffen ſind,von welchen unten geredet werden ſoll.

F. 161. Joh. Baptiſta Balianus hat in ſeinemTractatu de motu naturali grauium(Genuæ 1646in qt. Galilei Lehre von der Bewegung der ſchweh-ren Coͤrper aͤndern wollen; allein er hat bey nie-manden Beyfall gefunden. Hingegen was Ga.lilaus von der Bewegung der pendulorum beyge-bracht, hat Chriſtianus Hugenius in ſeinem vortref-lichen Wercke de Horologio oſeillatorio(Pariſ.1673 in fol. 2 A.) mit neuen Erfindungen erwei-tert, in welchen er auch die Auswickelung derkrummen Linien(evolutionem eurvarum) zuerſtbekannt gemacht hat. Der Herr von Leibnitz hatin den Actis Eruditorum A. 1684 p. 3 19 den Wi-derſtand der feſten Coͤrper gruͤndlicher zudeter-miniren angewieſen, als Calle: wodon nachdieſem auch der beruͤhmte non in den Memoi-res de l' Academie Royal des Seiences A. 1702.p. 87. nach ſeiner Art allgemein gehandelt hat.

§. 152. Jobannes Alpbon ſus Borellus hat in ſeinemTradtatu de vi pereuſſionis die Regeln der Bewe-

G 2 gung