von den mechaniſchen Schriften. ro
meiſtentheils algebraiſch erwieſen, ſondern auch ineiner weitlaͤuftigen Abhandlung de centro graui-catis viel zur hoͤhern Geometrie gehoͤrige Sachen zu-gleich mit ausgefuͤhrt. Allein weil es fuͤr die An-faͤnger zuhoch iſt, ſo hat Johann Keil welcher hernachAſtronomie Profeſſor zu Oxfurt geweſen iſt, inſeiner Introductione ad veram Phyſicam, welcheA 1705 zu Oxfurt in 8v.(191 Bog.) vermehr-ter zum andern male gedruckt, und neulich vonneuem vermehrter aufgelegt worden iſt, dievornehmſten Sachen daraus nach ihrem Be-griffe eingerichtet. Und wird nach dieſem unterſeinen Wercken noch weiter davon gedacht werden.§. 164. Mariorte hat in ſeinem Traitè du Chocdes Corps die Regeln der Bewegung durch Expe-rimente mit pendulis ausgemacht: welches auchſchon Hugenius vor ſich verſucht hatte, um derRichtigkeit ſeiner Regeln ſich deſtomehr zuverſi-chern. Es iſt zuerſt zu Paris A. 1673 in 8v.(18Bog. 2 Tab.) gedruckt worden A. 1679. iſt esdaſelbſt zum dritten male viel vermehrter herausgekommen: und nach dieſer Auflage hat man esunter ſeine Wercke drucken laſſen, welche unterdem Titul: Oeuvres de Mariotte de! AcademieRoyale des Sciences zu beyden A. 17 1) in 41.(4 A.2 B. 25 Tabb) heraus gekommen ſind. WasDechales in ſeinem Traitè du mouvement(Lyon1682. in 8v.) und Pardies in ſeinem Diſcurſe vonder Bewegung, wovon wir unten reden wollen,gegeben, iſt nicht in alem der Wahrheit gemaͤß.. 165. Hugenius hat in der Bewegung in krum-men Linien, ſonderlich in Cireuln, die Vires cen-G 3 trifugas