von den mechaniſchen Schriften. 107
richt von ihrer Verfertigung und ihrem Gebraucheverlangen. Und dieſes hat ihn veranlaſſet, daß erdavon eine Continuation Halle 1722 in gv. B.40 Tab.) gegeben, in welcher er von der Probiruhrund Repetiruhr ins beſondere handelt. Ein ſehr gu-tes Buch in dieſer Materie iſt, welches Dem. Ale van-der unter dem Titel: Traitè general des Horlogeszu Paris 1734 in gv.(1 Alph. 2 Bog. 25 Tabb.)heraus gegeben, und auf mein AnrathenChriſtophPhilipp Breyer zu Lemgo A. 1738 in gv.(1 Alph.5 Bog. 25 Tabh.) unter dem Titul: P. Dom. Ale-randers ausfuhrliche Abhandlung von den Uh-ren ins Teutſche uͤberſetzt, hat drucken laſſen.
§. 17%. Petrus Eimpergb in ſeinem Mole- BOOK(Amſterdam 1690 in Reg. fol. 2 B. Tabb. XXXII.)beſchreibt ſonderlich die Hollaͤndiſchen Wind muͤh-len, ſowohl die Mahl- als Schneide-Muͤhlen.
5. 176. Kein voilſtaͤndiges Theatrum machina-rum iſt zur Zeit vorhanden geweſen. Es hat zwarder ſinnreiche und fleißige Mechanieus Herr JacobLeupold dergleichen ſchon in den Actis EruditorumA. 1712. p. 366, verſprochen; allein die Arbeit eineWeile wieder liegen laſſen, welche er mit Verſaͤu-mung anderer wider ſein Intereſſe haͤtte vornehmemuͤſſen. Ich bin ſelbſt mit unter denenjenigen gewe-ſen, welche ihn aufgemuntert haben, dieſes nuͤtzlicheWerck nicht liegen zulaſſen, welches von einemandern nicht ſo leicht wieder duͤrfte zu Stande ge-bracht werden, wenn er es unterlieſſe, und ihm ei-nen Vorſchlag gethan, daß er nicht ein Buch, ſon-dern viele daraus machen moͤgte. Er hat ſich end-lich denſelben gefallen laſſen und mit dem ThearroMachi-