von den optiſchen Schriſten. 123
und allen Anamorphoſibus oder verzogenen Bil-dern in der Optick, Catoptrick und Dioptrick.
g. 204. Den Anfaͤngern dienet des Lang) Per.ſpective(A Paris 170 in gv), worinnen ihreGruͤnde auf eine leichte Art erwieſen werden.Die Demonſtrationes lieben, koͤnnen Jb. Fanc.Njceronis Thaumaturgum Opticum aufſchlagen,und doch eine leichte Praxin dabey haben. Eswollte zwar dieſer Minorite noch zween Theilevon der Catoptrick und Dioptrick heraus geben;aber er iſt zu fruͤhzeitig geſtorben. Der erſteiſt zu Paris 1646 in fol. gedruckt worden(2 A.18 B. Tabb XIII.). Nach ſeinem Tode iſt ſei-ne Perſpective eurieuſe zu Paris 16527 in At. her-aus gekommen, welche in 4 Buͤcher eingetheiletiſt und mehr als der Thaumaturgus Opticus inſich enthaͤlt. 5
F. 205. A. 171 L. hat G.. Graveſand, ein Do-gor Juris, welcher nun Profeſſor Mathematumzu Leyden iſt, einen Eſſai de Perſpeltiye zu Haag1711 in 8v. Reg.(12 Bog. 32 Tab) heraus ge-geben, worinnen er alles demonſtrirt.
F. 206. Ich kan unter die optiſchen Schriftenauch noch diejenigen rechnen, welche Obſervatio-nen durch Vergroͤſſerungs⸗Glaͤſer gegeben haben.Hieher gehoͤret Roberei Hoole Mierographia, welcheEngliſch zu Londen 1667 in fol.(3 A. 9 B. T. 33)gedruckt worden iſt und die Phyſick ſehr illuſtrirt.Von ſolcher Beſchaffenheit ſind auch des Antonii
van Lecuuenhæc Schriften; nemlich 1) Arcananaturæ detecta Delphis Batav. 169% in t. 2 A.6 Bog. Tabb. 11 und viel eingedruckte Kupfer).f 0 8 2) Ares: