von den aſtronomiſchen Schriften. 127
beyden Roſte, Wagnern, und Virchen; inCopenhagen den weiland Koͤniglichen Mathema-tieum, Etas· Cantzley und Conſiſtorial⸗Rath, auchPolicey⸗ und Buͤrgermeiſter Koͤmer, und noch an-dere, indem ſich ihre Zahl noch taͤglich mehret.
F. 210. In den Operibus poſthumis JeremieHoroccii Londini 1673 in 46. 3 A. 12 B. Tab. a.)findet man Excerpta ex Epiſtolis ad Gul Crabtrium,ſuum in ſtudiis Aſtronomieis ſocium, worinnenſeine Obſervationes von 1636 bis 1640 beſchrie-ben werden; einen Catalogum obſervationum,welche er in gedachten Jahre gehalten, und Exeerpta ex Schediasmatis Cuil. Cabtrii de obſerva-tionibus ab ipſo inſtitutis A. 1635, 36, 37,38.
F. 211. Joh. Baptiſta Ricciolus, ein Jeſuit inItalien, hat in ſeiner Aſtronomia Reformata(ho ·noniæ 1665. in fol. 6 A. 5 B.) einen Kern alterund neuer Obſervationen mit den vornehmſtender ſeinigen vereiniget, und daraus geſchloſſen,wie weit man in allen Theilen der Aſtronomie nun-mehro kommen ſey: welches Buch daher von denLiebhabern der Aſtronomie mit Nutzen zuleſen iſt.
F. 212. Johannes Hevelius ein Rathsherr in derAltſtadt zu Dantzig, hat es dem Hebon, ſowohl anInſtrumenten, als anSleiß zuobſerviren weit zuvor
ethan. Seine Juſtrumente hat er in dem erſtenTheile ſeiner Mechanicæ cœleſtis Gedani 1673 inReg. fol. 5 Alph. 4 Bog. Tabb. XXX.) beſchrieben.Der andere Theil(Gedani 1579 in fol. 14 Alph.6 Bog. mit vielen Kupf.) enthaͤlt ſeine Obſerva-tionen von 48 Jahren in ſich, und iſt zubedauren,daß die meiſten Eremplaria davon durch einen un-3 vermuthe-