Band 
[Band 3.]
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von den aſtronomiſchen Schriften. 137

Bog) hinzugekommen. Hingegen Eraſinu Oe-waldus Schreckenſuchs hat Commentaria daruͤberzu Baſel 1556 in fol.(5 A. 5 B. herausgegeben,worinnen die alte Aſtronomie voͤllig abgehandeltund gar deutlich erklaͤret wird. Auſſer den Theo:ricis erklaͤret auch den ſphaͤriſchen Theil der Aſtro-nomie Micbael Mæſtlinis in ſeinem Epitome Aſtro-

nomiæ(Tubingæ 1610 in 8v. 1 A. 12 B.).9.224. Die alleraͤlteſten aſtronomiſchen Tafelnſind des Prolumæi, welche in ſeinem Almageſtozufinden ſind, aber nicht mehr mit dem Himmeluͤbereinkommen. A pbunſus Xl. Koͤnig in Caſtilienhat ſie verbeſſern laſſen, hauptſaͤchlich durch denJuden/ Hazan. Daher ſind A. 1252. die Ta-bule Alphonſinæ zum Vorſchein gekommen. Erhat uͤber 400000 Ducaten auf die Aſtronomiezu Verbeſſerung der Tafeln gewendet, und ſelbſteine Vorrede dazu gemacht, welche bey etlichenExemplaribus zufinden iſt. Es merckte aber baldPurbacbius, daß auch dieſe Tafeln nicht ſo viel Ruhmverdienten, als ſie hatten, und daher legte ſichRegiomontaniu, und nach ihm Walther und Wer-ner auf das Obſerviren; aber es kam die Ver-beſſerung der aſtronomiſchen Tafeln nicht zu ſtan-de, abſonderlich da Begiomontanus fruͤhzeitig ſtarb,welcher der Arbeit gewachſen war§. 22%. Nicolaus Copernicus hat in ſeinen Eibris Re-volutionum neue Tafeln gegeben, aber ſie ſind nie-mals gebraucht worden, indem EFraßmus ReinholdusMath. Prof. in Wittenberg die Tabulas Prutenicasbald daraus verfertigte die unter andern zu Tuͤbin-gen 1571 in At.(2 A, 15 B) gedruckt worden ſind.33 Es