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[Band 3.]
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von den geogr. und gnomon. Schriften. 155

und an Figur. 9 Bog.). A. 1708 hat man vondieſem nuͤtzlichen Buche zu Nuͤrnberg eine neueAuflage in fol.(2 Alph. 16 Bog. 37 Tabb.) ge-macht, und iſt noch der vierte Theil hinzu gekom-men, worinnen Picards und de la Hire vorhin an-gefuͤhrte Manieren, die Sonnenuhren zubeſchrei-ben, erklaͤret. Auch iſt mit als ein Anhang derkunſtreiche Uhrmacher dazu gekommen, deſſenſchon oben(. 16. c. g.) gedacht worden iſt.

§. 255. Ich muß inſonderheit auch allen Lieb-habern der Mathematick recommendiren desHerrn Doppelmaͤyers neue und gruͤndliche An-weiſung, wie nach einer univerſalen Metho-de große Sonnenuhren aus einem arithmeti-ſchen und geometriſchen Fundament zu zeich-nen(Nuͤrnberg 1219 in fol. 2 Alph 10 Bog. 20Tabb.). Das Werck iſt eingerichtet, daß manes zu der letzten Edition der Welperiſchen Gno-monica kan binden laſſen. Und dieſe beydenBucher koͤnnen in der Materie von den Sonnen-uhren an ſtatt aller uͤbrigen ſeyn. Sonſt hatauch Bernhard Gruber, ein gelehrter Ciſter—cienſer zu Prag, eine Horographiam Trigono-metricam heraus gegeben,(Prag 1718 in qt.1 Alph. 14 Bog. Tabb. f.), worinnen er wei-ſet, wie man die Stunden⸗Linien, und wasſonſt auf die Sonnen Uhren kommt, durch tri-gonometriſche Rechnung auf einer Flaͤche deter-miniren kan. J

§. 206. Die Beſchreibungen von allerhandArten der Sonnenuhren findet man in JohannPeterſon Stengels Gnomonica Univerſali oder

aus-