von den mathem. curſabus und Lexics. 161
den Gebrauch der geometriſchen Inſtrumenten inder Geodeſie, Planimetrie, Bau⸗Kunſt undFortification, in dem ſiebenden die Schiff⸗Kunſtin dem achten die Gnomonick, in dem neuntendie Theorie der Planeten, welches das andereBuch aus Mercatoris Inſtitutionibus Aſtrono-micis iſt.
6. 265. Arabam de Graaf, ein Hollander,hat in ſeiner Mutter⸗Sprache zu Amſterdam1694 in 4t.(1 Alph. 21 Bog. Tabb. 94.) de ge-heele Matheſis of Wiskonſt heraus gegeben. Esenthaͤlt dieſer Curſus in ſich 1) einen kleinen Tra-ctat von der Proportion, 2) die Arithmetick,z) die gemeine Geometrie, 4) die gemeine ſphaͤ-riſche Trigonometrie, 3) die- Aſtronomie, 6 dasFeldmeſſen und die Viſtr⸗Kunſt, 7) die Schif-Kunſt, 8) die Fortiſication, 3) die Gnomonick,10) die Perſpectiv, 11) die Dioptrick mit derCatoptrick, 12) die Mechanick, 13) die Alge-bra. Er iſt uͤberall ſehr kurtz, auſſer die gemei-ge Algebra iſt ausfuͤhrlich. Denn von der neu-ern kan er noch nichts haben, als welche zu ſei-ner Zeit erſt in ihrem Anfange zuſehen war.
F. 266. A. 1697 hat Hꝛanam ſeinen Cours deMathematique zu Paris heraus gegeben, welcherA. 1699 zu Amſterdam(4 Alph. 14 B. 1.155)iſt nachgedruckt worden. In dem erſten Theile ſte-hen die ſechs erſten Klementa Euclida mit dem eilf-ten und zwoͤlften und die Buchſtaben⸗Rechen-Kunſt; in dem andern die gemeine ſphaͤriſcheTrigonometrie mit den Tabulis Sinuum Tan-gentium& Logarithmorum; in dem dritten die
(17%, Macheſ.) 8 Geo-