von den mathematiſchen Wercken. 169
dem vierten die Gnomonick, die Beſchreibungund der Gebrauch eines Inſtruments, die Son-nen Uhren zubeſchreiben, ein kurtzer Begriff vonden horizontal⸗ und abweichenden Sonnen-Uhrenin dem fuͤnften die Erklaͤrung des RoͤmiſchenEalenders, wie er von dem Pabſte Gregorio XIII.verbeſſert worden iſt, eine Vertheidigung dieſesCalenders wieder Mibablem Maſtlinum nebſt ei-nem Anhange dazu, in welchem Joſepbus Sa-liger, Georgius Germans und Franciſcus Vietawiderlegt worden ſind, welche die Verbeſſe-rung des Calenders auf andere Art eingerichtetwiſſen wollen. Gavin richtet ſich in dem De-monſtriren nach der Schaͤrfe der Alten, nemlichEuclidis, Archi medis und Apollonii.
§. 278. HFaneiſei eta in Franckreich zu ver-ſchiedenen Zeiten beſonders gedruckte Wercke hatFranciſcus a Schooten, Profeſlor Mathematum inſeiner Vater⸗Stadt Leyden, in einen Band zu-ſammen getragen, und daſelbſt 1646 in fal. 46 A.)drucken laſſen. Die Titul der darinnen enthal-tenen Schriften ſind folgende: 1) Iſagoge in Ar-tem analyticam, 2) Ad Logiſticen ſpecioſam No-tæ priores, 3) Zeteticorum libri quinque, 4) deæquationum recognitione& emendatione Tra-ctatus duo, 5) de numeroſa poteſtatum ad exe-geſin reſolutione, 6) Effectionum Geometrica-rum canonica recenſio, 7) Supplementum Geo-metriæ, 8 Pſeudo: Meſolabum& alia quædamadiuncta capitula, 9) Theoremata ad ſectionesangulares, 10) Reſponſum ad problema, quodg 1 omnibus