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10/2 (1789) Die Gradierkunst / Franz Ludwig Cancrinus
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der Salzwerkskunde. 2I

willen(8.256), eine Hoͤhe von 28 bis 30 Jus feſt-ſezen, bei welcher Hoͤhe man dann immer an derGradierung ſehr viel gewinnt, wenn man nur daszu ſo hohen Waͤnden noͤtige Maſchinenweſen alleanlegen kan, und keine zu reiſſende und ſtuͤrmiſcheWinde in einer Gegend wehen.

§. 259.

Dieſes betrafe die Hoͤhe der Dornwaͤnde in demStokwerke eines Gradierhauſes, man ſezt aber auchDornwaͤnde in dieſen Gebaͤuen unter das Dach,und richtet bei dieſen, den Dachwaͤnden, die Hoͤheeiner ſolchen Wand blos nach der Hoͤhe des Daches.Meiſt aber richtet man die Daͤcher ſo ein, daß mandarunter eine Dachwand von wenigſtens 15 Jushoch anbringen kan.

§. 260.

Weil ſich die Wirkungen der Dornwaͤnde zueinander verhalten, wie die Quadrate ihrer Hoͤhen(6257): So fáft fid) auch leichte begreifen, daßzwei Dornwaͤnde, die in ihren langen Seiteneinerlei Flaͤcheninhalt, aber verſchiedene Hoͤhen haben,ſich in der Groͤſe der Gradierung nicht gleich ſeinkoͤnnen, ſondern ſich, bei ſonſt einerlei Umſtaͤn-den, in einerlei Laͤnge, wie ihre verſchiedeneSoͤhen verhalten muͤſſen. Es irren daher die rechtſehr, welche die Wirkungen der Gradierwaͤnde vonverſchiedenen Hoͤhen nach ihrem Flaͤcheninhalte mit

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