Erſte Grunde
§. 336.
Weit dauerhafter ſind die ſteinerne Pfeiler(J. 334 Zif. 2), wodurch man die Solenkaſten mitihren Gradierbaͤuen erhoͤhet, und ſie werden am fuͤg-lichſten aus Mauerſteinen mit Moͤrtel aufgemauert(§. 322, 323 und 324). Man macht ſie, bei derHoͤhe, die im 333 F. angegeben worden, vierekkigt,weil dieſe Geſtalt die beguemſte iſt. Man gibt ih-nen eine Dikke von 2 Sue, damit fid) die Mauer-ſteine wol mit einander verbinden laſſen. Manmacht ſolche 7 bis 8 Jus lang, damit der So-lenkaſten eines Gradierhauſes hinlaͤnglich genug un-terſtuͤzt ſein, und ſich nicht beugen oder einſchlagenmoͤge. Aus eben der Urſache ſezt man ſolche dannauch nur 6 Fus von einander, und in Reihen, ſodaß ein einwaͤndiger Bau drei, ein zweywaͤn-diger vier, und ein dreiwaͤndiger Bau fuͤnfPfeiler in einer Reihe bekomt($. 261), alfo dieganze Laſt eines Solenkaſtens bei einem Gradier,hauſe aller Orten gleich(laf auf die gauge Grund-fläche dieſes Kaſtens verteilt ifft, von welchem allerdann in dem folgenden zweiten Tittel das weiterevorkomt.
-$. 337.
So wenig es auch rathſam ift, daß mau dieGradiergebaͤue auf moraſtige Gegenden ſezt(S. 288).So geſchiehet es doch nicht ſelten, daß ein Gradier,haus auf einen ſumpfigten, ſandigen, oder andernö 7(citt