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10/2 (1789) Die Gradierkunst / Franz Ludwig Cancrinus
Seite
176
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176 Erſte Gruͤnde

ſezzung und Verbindung eines ſolchen Baues gehoͤret. Alſo gerade zur Sache.

$ 428.

Einen bedekten einwaͤndigen Gradierbau(F. 346 und folgend, auch 427 Zif. 1) ſtelle ich,nach den Abmeſſungen, die ich§ 344 N. I. Buch-ſtabe Bangegeben babe, Tab. VI. fig. 7. blos imAufris nach der Breite vor, um mehrere Kupfer zuerfpabren, und wird fid) ieder die Grund-, Durchſchuitts⸗ und Standriſſe leicht entwerfen koͤnnen,wenn er die nachfolgenden Riſſe von einem zwei-und dreiwaͤndigen Gradierhaus zu Huͤlfe nimt.In dem eben gedachten Aufris nun ſind die folgenden Dinge enthalten.

a. Sind die ſteinernen Pfeiler von dem Gebaͤlke des untern Solenkaſtens(3. 336),mit rauhen Steinen, und gutem Moͤrtelgemauert($. 322, 323 und 324), undiſt es fuͤr die Dauer eines ſolchen Gebaͤuesſehr gut, wenn dieſe Pfeiler keinen Vor-ſprung haben, oder uͤber das obere Gebaͤue hervorſtehen, weil ſich, wenn dieſesStatt findet, der Regen in dieſes Mauer-werk, und dann auch in das darauf fitegende Holz ziehet, wovon beide gar baldverfaulen.

b,c.