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10/2 (1789) Die Gradierkunst / Franz Ludwig Cancrinus
Seite
183
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der Salzwerkskunde. 183

Querriegel der Poſten in dem Dorngeſtellebis zu dem andern, ie nachdem die Wanddik iſt, ein und etliche ſtarke, bei 4 Zolldikke Stangen. Man bindet aus denDornen 9 Zoll dikke Wellen, welche etwaslaͤnger ſind, als die Breite der Dornwandiſt, ſtuͤmpft ſie vorne zu beiden Seitenab, und legt ſie dann quer uͤber die lan-gen Riegel des Dorngeſtelles, ſo, daßſolche feſt geſchlagen, und dann noch zu-ſammen getretten werden, und die Ge-ſtalt machen, welche die Dornwand ha-ben ſoll. So wie aber die Wand geſchla-gen iſt: So ſtopft man die Luͤkken mitkleinen Dornen aus, und beſchneidet miteiner Scheere die ganze Wand, dergeſtalt, daß ſolche, um des gleichern Troͤ-pfelns willen, eine voͤllig gleiche Flaͤcheausmacht, und von unten nach oben. geohoͤrig anlauft($. 264, 273, 274 und275). Eben fo verfaͤhrt man aber auch,wenn Die Dornwaͤnde, aus Wachholder ,und Heide beſtehen(§. 270 und 271),anders aber gehet man zu Werke, wennſolche aus Birkenreiſern geſchlagen wer-den. Man bindet nemlich ganz langebirkene Reiſer mit ihrem dikken Ende, andie auf die Querriegel gelegte Stangen,

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