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10/2 (1789) Die Gradierkunst / Franz Ludwig Cancrinus
Seite
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der Salzwerkskunde. 185

worden, und verſiehet ſolche, damit fieſich nicht aus einander geben, alle 6 Fuſe,wie bei C zu ſehen iſt, mit den Dokkena, b, und den Zwangen, oder Sangencd. Auch ſchiebt man das vor Kopf ftehende Stuͤck Seitenborte mit zwei Zun-gen in die Nuten in den fangen Seiten-borten ein. Zuweilen legt man auch zweiTroͤge neben einander, ſo, daß die Dorn-wand in der Mitte ſtehet, und dabei hatman den Vorteil, daß man dazwiſchenein Kunſtgeſtaͤnge bequem haͤngen kan.

14. Sind die unter dem obern Trog lie-gende Roͤhrengaͤnge, die auch ſogenan-ten Troͤpfelroͤhren, und gehen in iede,aus dem Boden des eben gedachten Trogs,ein und etliche kurze, mit einem Zapfenverwahrte Roͤhrenſtuͤkke, damit man deneinen von dieſen Roͤhrengaͤngen um denandern verſchlieſen, und nur ſtets einenan der Seite oͤfnen und troͤpfeln laſſenkoͤnne, worauf der Wind auffaͤlt.

15, 16. Sind zwei auf dieſen Roͤhrengaͤngenſtehende kurze Roͤhren, oder ſogenanteDikkoͤpfe, wovon immer einer in daszweite folgende Gefach zweier Balken zuſtehen komt, die dann bei A beſondersgezeichnet, und nur 1 bis 13 Zoll weit

M5 ſind.