der Salzwerkskunde. 189
Streben, um fie vor der Faͤulnis zu be»wahren, mit Daͤchern verſiehet, die austannenen Diehlen zuſammen genagelt ſind,und dann dieſe Daͤcher wol theert. Esverſtehet fid) aufer dem allen bei einem ſol-chen Gebaͤue von ſelbſt, daß man eineTreppe zu dem erſten, und eine auch an-dere zu dem zweiten Gebaͤlke haben muͤſſe,um von einem Stokke in das andere zukommen, und kan man, wenn ein ſolcherBau lang ift, in ieder langen Seite eineTreppe anlegen, ſo, daß ſolche in denRaum zwiſchen Der Dornwand, und denSeitenwaͤnden des untern Solenkaſtenszu liegen kommen. Ihre Anlage iſt vongar keiner Erheblichkeit, weil ſie ganzſchlechtweg gemacht werden koͤnnen, undeben darum habe ich nichts mehr von ih-nen zu ſagen.
Auſerdem legt man auch um den gan-zen Bau herum, inwendig an den Staͤn-dern her, ſchmale, nur 9 Zoll breite, und1 Zoll dikke tannene Diehlen(F. 327),die man mit kleinen Poſten, und einemdarauf liegenden Querholze unterftüst, unddieſe Bretter, die dazu dienen, daß manbequem um den untern Solenkaſten herumgehen kan, heiſen Lekſtege, oder angel
bretter,