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10/2 (1789) Die Gradierkunst / Franz Ludwig Cancrinus
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der Salzwerkskunde. 195

Borten auf den Jug gebobret ſind(§. 428Zif. 12). So unb auf dieſe Art diehltman nun auch von der andern Ekke desBaues quer heruͤber, dergeſtalt, daß manin dem Mittel zuſammen komt, und die,der letzten Bohle zur Seite liegenden Boh-len vorne keilfoͤrmig abfuͤgt, damit mandieſe die letzte Bohle, um der mehrerenDichtigkeit willen, auch in der Geſtalteines Keils abfügen, und zwiſchen die ebengedachten eintreiben, dann aber ſolche feſtnageln koͤnne. Iſt nun ſo der Solenkaſtenauf eine Bohlenlaͤnge gediehlt: So faͤngtman wieder eine andere ſolche Laͤnge an,bohrt aber die Locher in dieſen Bohlen da,wo ſie an die ſchon gelegten anſtoſen, aufden Zug, da man dann einen febr dichten,und waſſerhaltenden Kaſten bekomt. Manpflegt ſonſt auch die Bohlen ſo wol imBoden, als da, wo ſie an die Seiten-borten anſtoſen, in Nuten mit Federn,oder Zungen zu ſezzen(5. 428 Buchſtabeng h), allein es ift ſchwer die Nuten undFedern ſo zu machen, daß ſie genau ineinander paſſen, und bei ienem Verfah-ren werden die Solenkaſten waſſerhaltendgenug. Auſer dem kan man auch einenBoden dadurch ſehr waſſerhaltend machen,

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