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10/2 (1789) Die Gradierkunst / Franz Ludwig Cancrinus
Seite
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der Salzwerkskunde. 199

p. Sind die bei Buchſtabe n gedachten Quer-rinnen, die ſich hin und herſchieben laſſen,und an dem Baſſin mit einer Querwandverſehen, an der gegenuͤberſtehenden Seiteaber, damit die Sole in die aͤuſere Troͤ-pfeltroͤge flieſen koͤnne, offen fino. DieſeRinnen bekommen die Sole durch einenKrahnen aus einem Dikkopf, und ver-ſehen die eben gemeldete aͤuſere Rinne mit

Sole. N

g. Sind Dikkoͤpfe; die, wie§. 428 bei denZiffern 13, 14 und 15, 16 gemeldet wor-den, ihre Sole durch Roͤhrengaͤnge ausdem mittleren Baſſin bekommen. Iniedem dieſer Dikkoͤpfe, wovon immer einerzwiſchen zwei Balken befindlich ift, ſtekken.wie die Figur zeigt, zwei KArahnen, wo-von der eine die Sole in die Querrinnen,welche die Sole in die aͤuſere Troͤpfel-rinne fuͤhren(Buchſtaben n und p), derandere aber in die innere TropfeltroͤgeBuchſtabe o) ausgieſt. Durch die ſo be-ſchriebene Einrichtung der Troͤpfelung alſokan man, wenn man die Hahnen oͤfnet,oder verſchlieſt, troͤpfeln laſſen, wennman nur will, ia man kan, wenn mandie Krahnen viel, oder wenig oͤfnet, ſtark,oder ſchwach, und zwar auf beiden Flaͤ-

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