der Salzwerkskunde. 213
wird, auf die ganze Grundflaͤche verteilt, nochverbeſſert. Iſt man indeſſen, bei dem Bau einesSolenbehaͤlters, genoͤtiget einen ſolchen Behaͤlterauf einen ſumpfigen Boden zu legen: So muß manan dieſem Orte erſt auf Pfaͤhle, eben ſo, wie beieinem Wehre(F. 337 meiner Bergmaſchinenkunſt,und zweite Abhandlung des zweiten Bandsmeiner technologiſchen Werke), einen Roſt le-gen, über dieſem Roſte die Thonbalken auf 12 Fushohe Poͤſtgen auflegen, und dann ſo wie vorhinverfahren.
Es iſt immer gut, wenn man waͤhrend demBau eines ſolchen Behaͤlters zu Nachtszeiten Je-mand bei dieſem Bau wachen laͤſt, damit aus Bos-heit an verborgenen Orten keine Loͤcher durch den Let-ten gebohret werden, da dann ein ſolcher Behaͤltergleich unbrauchbar iſt.
Einſtmal liefe mir ein ſolcher Solenbehaͤlter,den ich neu bauen lieſe, ziemlich ſtark aus, und die-ſem Fehler, der blos an einer ganz genauen Arbeitlage, halfe ich dadurch auf einmal ab, daß ichfeine Aſche zu einem Brei machen, und damitalle Fugen des Behaͤlters beſtreichen lieſe, da erdann gleich waſſerhaltend wurde.
§. 438.In dem Grundriſſe B, Tab. VII. fig. 8, vondem Gebaͤlke auf dem Boden des Solenbehaͤl-O 3 ters