Buch 
10/2 (1789) Die Gradierkunst / Franz Ludwig Cancrinus
Seite
232
JPEG-Download
 

232 Erſte Gruͤnde

$. 457.

Die S-uermafcbinen(F. 452 Zif. 5) thun beieinem Salzwerke in Betreibung der Pumpen einefehr groſe Wirkung. Allein fie erfordern auſeror-dentlich vielen Brand, und muß man ſolche alſonur da anlegen, wo man einen Ueberfluß an dieſemBrande, oder doch wenigſtens keinen Mangel zubefuͤrchten, dagegen aber einen Mangel an Aufſchlagwaſſern hat, da fic dann den Roßkuͤnſten weitvorzuziehen ſind. Auf den Fall kan man dann auchin den Keſſel dieſer Maſchine, ſtatt des Waſſers,Sole einlaſſen, und ſolche darinn bis zu einer hoͤhernLoͤthigkeit gradieren, ia man kan das unter demKeſſel weggehende Feuer unter eine Gradierpfanneleiten, wovon ich in der zwoͤlften Abhandlung meinervermiſchten, meiſt oͤkonomiſchen Schriften batidele, und auch dadurch dieſe Feuerung ſehr gut besnuzzen.

Ich handele von dem Bau der Feuermaſchinenin dem 351§ meiner Bergmaſchinenkunſt, undkan man wegen dieſer Maſchine des Serrn CarlChriſtian Langsdorfs Verſuche einer neuen Theo-rie hydrodynamiſcher und pygrometriſcherGrundlehren im eilften Kapitel mit ſehr groſemNuzzen nachleſen. Ueberhaupt bemerke ich beialle den bisher erzaͤhlten Maſchinen, daß manbei ihrer Anlage die Zinſen der auf fic zu ver wen-denden Kapitalien mit einander vergleichen, und

ſtets