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10/2 (1789) Die Gradierkunst / Franz Ludwig Cancrinus
Seite
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Erſte Gruͤnde

Behaͤlter ſo hoch an, daß die Sole ausihm in die unter ihm liegende, gleich beeſchrieben werdende Behaͤlter fallen kan,und wenn man auch die Sole durch eineMuſchine, deten Radſtube man befeuernmuß(5. 337 meiner Bergmaſchinen-kunſt), in iene Solenbehaͤlter heben laſ

ſen muͤſte. Damit aber auch3. dieſe Behaͤlter waſſerhaltend ſind: So verfertige man ſolche ſo. Man grabe nem-lich dieſe Behaͤlter 2X Fus tiefer, und aufieder Seite 6 Fus weiter aus, als ihreeben gedachte Groͤſe erfordert. Man ſtoſeauf den Boden dieſer Behaͤlter 12 Fushoch gut zubereiteten Letten(§. 437 Buch-ſtabe b), eben ſo dikken Letten ſtampfeman aber auch an die Seitenwaͤnde dieſenBehaͤlters, ſo, daß ſolcher zwiſchen dieErde und eine von Balken auf einandergediebelte Holzwand zu ſtehen komt. Da-mit man nun einen feſten Boden bekommen, und die Sole um deſto wenigerauslaufen moͤge, auch der Letten feuchtbleibe, und keine Riſſe bekomme: Somiſche man eine leimigte Erde mit Kie-ſelſand($. 155 meiner Minerallogie),und ſtampfe dieſe 1 Fus dik auf den Let-ten im Boden, auch 12 Jus vif obenan