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Herrn Georg Ernst Stahls,... Gründliche und nützliche Schrifften, von der Natur, Erzeugung, Bereitung und Nutzbarkeit des Salpeters, mit denen hieher gehörigen Kupfern, und vielen diensamen Anmerckungen vermehret, und wegen ihres unbeschreiblichen Nutzens aus dem Lateinischen ins Teutsche übersetzet
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Dieſes iſt gewiß, daß auch nach aufhoͤrelder Aufwallung oder ſchaͤumender Aufſchwellung, eine mehr als ſonſt gewoͤhnlich-Duͤunheit des Gebluͤts, als der ordentlicheEffect dieſer allzu ſtarcken innerlichen Bewegung, annoch lange genug zuruͤcke bleibet undſortdauret: Wesſalls auch, wenn man allhieleinen bloſſen leydenden Niederfall(lapſus patſiyvos) des Gebluͤts vorausſetzet; dolches deſtefluͤliger und geſchwinder fort geben; wendman aber lieber eine thaͤtliche Austreibungoder Auspreſſung des Geblutes unterſtellet-ſelbiges zu ſolcher Zeit um ſo viel bequemer/dergleichen Austreibung unternehmen kan: welchen beyden Acuſſerunge. n aber unterdeſſen diejenige gelinde Verdickung begegnet und entgegen ſtehet, welche das Aufwallen geſchwindtunterdruͤcket und bezwinget, oder die daherruͤckſtaͤndig⸗ gebliebene allzu viele Slůß igkeit vonneuen eindicket, und in ihrer gehoͤrigen Coa-ſiſtenz wieder herſtellet.

Weil ich mich auf dieſe Theorie gruͤndete!ſo fieng ich un, und weil ich mich auf den/nach Maßgebung der geſunden Vernunfft er-

haltenen Ausſchlag verließ; o fuhr ich fort/

den Salpeter denen Blutfluͤſſen, und inſonder-heit dem, viele boͤſe Folgerungen nach ſich ziehenden Blutſpeyen entgegen zu ſetzen.

Ich habe in einigen von meinen Schrifften

uͤber allerhand Materien nicht ohne Urſache be

zeuget, daß ich von denen zufſammen ziehede

den D

f. chen

band!

ennoder joder ſtder eingleichg.bendenem uUbel 9ſtrebetuu erheen leisden deskelben,demder beraus nic