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bflantzt, den Wachsthum derſelben ſehr beſöͤr-re. vid. Stahls Bedencken vom ulphur p.104˙ Was iſt aber dieſes Saltz allhier anders,als ein in der Geburt begriffener, oder in ſierihender Salpeter?us eben dieſem Fundament lehret der ſehrſahrne Heinrich Heſs in ſeinem teutſchemärtner im Anhang Cap. 5. p. 759. die fol-gende Erde zubereiten. Nimm ein Theil Saltz,
viel du wilt, zwey Theil ungeloͤſchten Kalch,
ne ſolche Stucke zuſammen in einen Kuͤbel,und ſtelle ihn an einem Ort, wo die Lufft nichtu ſtarck iſt, als in ein altes Zimmer, gieſſe10 aſſer aus einem Teiche oder Graben(beſſerlbgeſaulten Urin) dazu, und ruͤhre ſolchesit dem Kalch und Saltz ſo lange, biß es das
be Anſehen eines geloͤſchten Kalchs oder Breyes
ewinnet: Hernach nimm zwey(oder mehr)Jegelſteine, bediene dich derſelben an ſtatteyer Brand⸗Ruthen, lege darauf einigeoͤlzer zwerch uͤber, auf dieſe Hoͤltzer lege unddertheile vorbeſagte Materie mit einer Schauf-fl, jedoch daß dieſe Materie nicht durch dasols falle. Darunter lege Stroh, oder kleines Gehoͤltz, und laſſe alſo ſelbige wohl aus-tühen, und dazu die von Holtz gebrannte Koh-0 zur Aſche brennen. Darauf benetze diePioeleote Materie ſowohl als die Aſche mitſerde⸗ oder Rinder⸗Urin durch und durch,ſcde aus dieſer Materie kleine Kuͤchlein, legelbige an einem Ort, allwo ſie ohne Sanun