Buch 
Herrn Georg Ernst Stahls,... Gründliche und nützliche Schrifften, von der Natur, Erzeugung, Bereitung und Nutzbarkeit des Salpeters, mit denen hieher gehörigen Kupfern, und vielen diensamen Anmerckungen vermehret, und wegen ihres unbeschreiblichen Nutzens aus dem Lateinischen ins Teutsche übersetzet
Seite
198
JPEG-Download
 

198 2(o)

Saltz ein Theil, und von dein allerfeinſtenSaͤchſiſchem Blau den vierdten oder ſuͤnfftenTheil, thut ſolches wohl vermenget in einenreinen Tiegel, lutiret ſelbigen mit einem Stuͤlp-Tiegel, und laͤßt ſelbigen trocknen, ſetzet ihnalsdenn im Wind⸗Ofen, ſchuͤttet ſolchen volltodter Kohlen, zuͤndet dieſe von oben an, undlaͤſſet es 3. Stunden im Schmeltz⸗ Feuer ſte-hen, und hernach von ſelbſt erkalten.

Setzet man an ſtatt der blauen Farbe zudieſem Gemenge 3. biß 4. Gran eines ſchoͤnenEiſen⸗Croc ue; ſo giebet es in gleichem Feuereinen uͤberaus ſchoͤnen Hiacinth.

Mit F. 6. biß v. Gran von dem MagiſterioVeneris, welches in Scheide⸗Waſſer aufgelö-ſet, und mit gemeinem Saltz præcipitiret wor-den, giebet es einen Tuͤrckis.

Die Engellaͤnder machen aus 3. TheilenBley, und 1. Theil Engliſch Zinn ein Gemen-ge, welches ſie Putty heiſſen, das Bley undZinn wird mit einander uber einer Kohlen ⸗Glutgeſchmoltzen, und ſo lange mit einer eiſernenKrucke geruͤhret, biß es alles zu Aſche gewor-den, welches etwa in drey Stunden geſchiehet.Es iſt bey dieſer Operation mit Verwunderunganzuſehen, wie dieſe zuſammengeſetzten Metallen nicht anders als wie Kohlen verbrennen,und ſodann in Aſche zerfallen. Wenn dieſeAſche mit einem Criſtall⸗Satze, und denenmehrgemeldten Saltzen vermenget und gehrig geſchmoltzen wird, giebt ſie en Perlen⸗oderMilch.

Milelerha0

AmemachvielſinenochLuſt!le TlShen

upSalinachgeſetzder gzu veweißlaberdersin eirflieſſewirdGlasSpec

allemanhaͤfeine

oͤrn.

Thei