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4 (1773) Die unterirdische Erdbeschreibung / Franz Ludwig Cancrinus
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Erste Gründe

werke, und die in ihnen befindlichen Erze mögen in-zwischen in den ersten Zeiten der Welt entstandensein, worinnen unsere Erde so grose Veränderungenerlitten hat.

§. 76 .

Wir wollen nunmehr aus dieserTheorieauch dieUrsachen herleiten, warum die Berge, die Flözze,dieGange, und die Klüfte diese und iene Erscheinungenhaben, und warum sie bei einigen edel, bei andernaber unedel sind, aber auch hieraus wird diese unsereTheorie einen um desto gröseren Grad der Wahrschein-.lichkeit erhalten.

§. 77 -

Zuerst wollen wir die Berge aus diesem Gesichts-punkt betrachten.

1) ; Die Spaltungen, welche in der Erde entstan-den sind (-. 64.65. 66 und 67.), haben wahrscheinli-cher Weise in dem Mittelgebirge weniger Widerstandgefunden, als wie in den von den Gebirgen einge-schlossenen tiefern Gründen, und den Hohen, oder denHauptgebirgen, und daher komt es, daß die meistenBergwerke in dem Mittelgebirge liegen (§. s. iv undi i der ober. Erdbeschr.),eben daher mag es aber auchgeschehen sein, daß sich diese Spaltungen, die nachund nach mit Erzen erfüll worden, meist nur nachder Länge der Hauptgebirge ersirekt haben.

2) Bei den stükkelichen Gebirgen mag die größereLast ebenwol die Ursache gewesen sein, daß sich dieseSpaltungen nicht durch sie durch erstrebten tonten,

und